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Melanie Kautzsch, 28 Jahre - *Stärken:verantwortungsbewusst, einfühlsam, geduldig, freundlich, zuverlässig, gewissenhaft, ehrlich, konsequent *Hobbys:Pflegen, Versorgen und Beobachten von Tieren; Tanzen; Fotografieren;... *Erfahrungen mit Hundesenioren, ängstlichen und hyperaktiven Tieren


Schon als kleineres Kind interessierte ich mich für Tiere und im September 1991 durfte ich meinen ersten Pflegehund ausführen. "Josef" lebte auf einen Bauernhof und war froh jeden Tag längere Zeit mit mir unterwegs zu sein. Etwa zwei Jahre danach lernte ich schon einen weiteren kennen und am 12.11.1994 war ich sehr stolz, dass ich endlich einen eigenen Hund haben und versorgen durfte.

Anfangs war es nicht einfach, denn es war schon nicht leicht sich früh bis abends um einen Welpen zu kümmern, als einmal am Tag einen Hund auszuführen. Der großen Aufgabe die volle Verantwortung für so ein zartes Wesen zu übernehmen war ich mit meinen gerade mal 12 Jahren zunächst nicht gewachsen, doch aufgeben kam nie in Frage. Ich spürte wie "Checky" mich beobachtete, lernte ihre Tricks wie sie versuchte mich "weichzuklopfen" und nutzte dies für die Erziehung. Wenige Monate später verstanden wir uns ohne Worte und waren ein Team.

Dadurch, dass ich viel unterwegs war, lernte ich jede Menge Hunde kennen und durch meine lockere, freundliche Art, kam ich mit den Frauchen und Herrchen oft ins Gespräch. Nicht selten wurde ich gefragt, ob ich den einen oder anderen Vierbeiner ab und zu mit auf Tour nehmen könnte, wenn die Besitzer zum Beispiel länger arbeiten mussten.

Für mich war es nie ein Problem, ob ich mit einem oder zwei Hunden unterwegs bin, denn draussen war ich sowieso und es machte mir Spaß das Verhalten untereinander zu "erforschen". Es ergab sich manchmal auch ein "Dreiergespann", was wieder neue Beobachtungen und Erfahrungen mit sich brachte und ich war sehr geehrt über so viel Vertrauen, was mir entgegengebracht wurde und wird.

Einem Bekannten zuliebe schaute ich mir auch Hundepensionen und -schulen an (ich kann ja leider nur stundenweise betreuen), da er zeitlich nicht in der Lage war sich selber darum zu kümmern. Zugebenermaßen bin ich froh diesen Auftrag bekommen zu haben, denn was ich mitunter da erlebt habe, war erschreckend. Zum Glück habe ich aber auch Menschen kennengelernt, die ich sehr empfehlen kann.

Auch im Tierheim sammelte ich viele Erfahrungen und empfand es richtiger den Tieren "Zeit" zu schenken: Zeit um in Ruhe zu schnüffeln, Zeit einfach mal durch´s Gras zu stromern oder auch Zeit sich Kuscheleinheiten abzuholen.

Der schönste Dank ist und bleibt die Freude der Tiere zu erleben und genauso schön ist es, wenn die Herrchen und Frauchen ihrem Tier ansehen, dass es sich wohl gefühlt hat.





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